Posts mit dem Label deutsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label deutsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 29. Januar 2013

Wie prägen uns die Sprachen, die wir sprechen?



Die Idee, dass die Sprache Gedanken beeinflussen kann, taucht zuerst in den 1940er Jahren auf,  und stammt von Benjamin Lee Whorf. Seine Arbeit hat eine gesamte Generation glauben lassen, dass die Muttersprache das menschliche Denken stark eingrenzt.

Diese radikale und kontroverse Schlussfolgerung war der Entstehungsgrund vieler Theorien über den Einfluss der Sprache auf das menschliche Denken, sowie auf deren Gefühle und Kultur. Einige Theoretiker behaupteten, dass die Sprache restriktiv sein kann, weil eben ein fehlendes Wort in irgendeiner Sprache den Sprecher davon abhält, das Gesamtkonzept zu verstehen, während es in einigen Theorien hieß, dass die Verschiedenheit in Sprachen die menschliche Perzeption und Weltanschauung beeinflusst, sodass man zu deren Entschlüsselung Neologismen braucht, weil die Konzepte einfach anders verschlüsselt worden sind.

Diese Theorien haben einen sehr wichtigen Einschlag im Markt der Sprachdienstleistungen ausgeübt. Das Übersetzen und Dolmetschen kann je nach Theorie und Anhaltspunkt immer anders betrachtet werden.
Betrachtet man das ganze aus der Sicht der Theorie der 40er Jahre, wird das Übersetzen plötzlich zu einem kräftezehrenden Unterfangen und wird nahezu immer falsch ausgehen, weil die Konzepte nicht von einer Sprache zur anderen Gereicht werden.
Den modernen Theorien nach helfen Übersetzer eigentlich dabei, das Konzept einer Sprache in einer anderen Sprache verständlich zu machen. Indem sie sich dabei aber auch auf den eigenen kulturellen Hintergrund stützen, tragen sie selbst zur Globalisierung bei.

Die größten Unterschiede zwischen zwei Sprachen sind die Nutzung von Tempora und Genera. Einige Sprachen haben viele Formen für das Präsent, das Präteritum und den Futur, wie z.B. Englisch, während andere Sprachen nur eine Gegenwarts-und Vergangenheitsform aufweisen. Im Deutschen unterscheidet man zum Beispiel zwischen Maskulina und Feminina, während dies im Englischen komplett weggelassen wird, weil das Geschlecht ihnen nach eine Information darstellt, die vollkommen überflüssig ist. Alle sonstigen Objekte, die im Spanischen, Italienischen und Französischen, aber auch im Deutschen und Serbischen entweder maskulin oder feminin wären, werden im Englischen als „it“ bezeichnet.
In diesem Falle setzt es die Ausgangssprache voraus, dass man, je nach Bedürfnis der Zielsprache, mehr oder weniger Informationen über etwas angeben muss. Dies führt dazu, dass der Übersetzer oder Dolmetscher alle Details der Zielsprache beachtet, was ihn wiederum die Kommunikation mit Muttersprachlern einer Zielsprache ermöglicht.

Experimente und Beobachtungen haben gezeigt, dass wenn das Koordinatensystem zweier Sprachen unterschiedlich ist, umso größer  fällt der kulturelle Unterschied aus. Die meisten Sprachen basieren auf egozentrischen Koordinaten und verlassen sich auf geographische Daten bei anderen Unternehmungen. Aber, auch da gibt es wiederum Ausnahmen. Man hat herausgefunden, dass eine Aborigine-Sprache in Australien nur geographische Daten zur Orientierung nutzt. In diesem Falle bedeutet es für Übersetzer, dass sie eine sehr enge Beziehung mit beiden Sprachen haben müssen, wenn sie in diese oder aus dieser Sprache übersetzen. Zum Glück findet man in den meisten Sprachen der Erde keine solch großen Unterschiede, was wir der Tatsache danken können, dass die Weltkulturen seit ihrer Entstehung miteinander kommunizieren und sich gegenseitig beeinflussen.

Wenn die Sprache also die Gedanken und die Gefühle eines Menschen beeinflussen kann, könnte man annehmen, dass sie nicht signifikant genug ist, um die Anstrengungen eines Übersetzers zu untergraben. Dabei spielt dieser Prozess in der Arbeit von professionellen Übersetzern eine sehr große Rolle, da ihre Kultur-und Sprachkenntnisse, sowie ihre Perzeption der fremden Sprache für die Adaptation der Ausgangssprache in die Zielsprache entscheidend sind. Nicht zuletzt kann alleine die Perzeption dafür entscheidend sein, ob der Text in der fremden Kultur der Zielsprache ankommen wird, oder nicht. 

Freitag, 12. Oktober 2012

Die ProZ Übersetzungsmeisterschaften gehen in die Endphase

Oktober ist der Monat der Übersetzer und Übersetzungen meine Freunde. Das schreit doch schon nach Wettbewerb und Kompetenzmessung, oder? Zu Recht, wie ich finde, denn ab dem 01. Oktober laufen die jährlichen ProZ.com Übersetzer-Wettbewerbe. 

Der diesjährige Wettbewerb trug den Titel "Yogi Berra Quotes" (Deutsch: "Die Zitate von Yogi Berra"). Die Zitate wurden dann aus dem Englischen in alle anderen Sprachen übersetzt. Ich selbst habe in der Kategorie "Deutsch" und "Serbisch" teilgenommen. 

Hier sind noch einmal alle Zitate, die übersetzt werden mussten: 

- "I'd give my right arm to be ambidextrous."
- "When you come to a fork in the road, take it."
- "You can observe a lot just by watchin'."
- "Nobody goes there anymore. It's too crowded."
- "I can't concentrate when I'm thinking."
- "The future ain't what it used to be."
- "I'm not going to buy my kids an encyclopedia. Let them walk to school like I did."
- "We're lost, but we're making good time."
- "Half the lies they tell about me aren't true."
- "A nickel ain't worth a dime anymore."
- "It's like deja-vu, all over again."
- "It ain't over till it's over."
- Mrs. Lindsay: "You certainly look cool." Yogi Berra: "Thanks, you don't look so hot yourself."
- "If the world were perfect, it wouldn't be."

Für mich heißt es momentan abwarten und Ruhe bewahren. Alle weiteren Infos werde ich dann über meinem Blog mitteilen. Ich freue mich aber schon auf den nächsten Wettbewerb, weil der Spaß an der Sache und die Teilnahme an so grandiosen Dingen (zumindest für mich) nicht mehr wegzudenken ist. 

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Neue Pläne für die zweite Hälfte des Jahres

Hallo ihr Lieben,


ich habe heute gemerkt dass ich naja, fast um ein ganzes Quartal nicht mehr gebloggt habe. Dies ist nicht etwa deshalb so, weil ich das schreiben aufgegeben habe, ganz im Gegenteil, es haben sich Neuerungen im Leben meinerseits ereignet.

Als aller erstes habe ich die Grundstudien im Bereich Germanistik/Übersetzungswissenschaften abgeschlossen, und habe einen Job bei der Firma Eloxal als Übersetzer bekommen. Natürlich widme ich mich auch weiterhin dem Freelancing, habe aber nicht mehr die Möglichkeit an so vielen Projekten teilzunehmen. Was mich allerdings freut ist die steigende Zahl, die bei der Übersetzervereinigung No Limit Translations festzustellen ist. Jeden Tag finden sich neue Leute, die mitmachen wollen. Ebenfalls hat man sich entschieden, an verschiedenen Projekten teilzunehmen, wie zum Beispiel am Projekt Multi-Kulti , bzw. einem Projekt, dass Sprachen, Kultur, Journalismus und andere Freizeitaktivitäten miteinander verbindet, um ein Zentrum zu schaffen, an dem die Sprache und Kultur mit Spiel und Spaß verbunden werden.


So habe ich nun die Chance ergriffen meine Hobbies und Interessen  mit Beruf und Freizeit zu verbinden, was mich, so hoffe ich, auf neue Entdeckungen stößen lässt, die ich ab heute natürlich mit euch allen teilen werde.

Bloggomias

Mittwoch, 16. November 2011

No Limit Translations und das Zentrum für Orientalistik veröffentlichen erstes Buch in Deutschland

Hallo an alle,



Als der Gründer von No Limit Translations , einer freiberuflichen Übersetzer-Organisation bin ich stolz anzukündigen, dass NLT in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Orientalistik das erste übersetzte Buch in Deutschland veröffentlichen wird.

Es wird das Buch von Dr.Zakir Naik "Antworten auf häufig gestellte Fragen von Nicht-Muslimen über den Islam" sein, welches Antworten auf Fragen von Nicht-Muslimen liefert, und Missverständnisse und Vorurteile abzubauen versucht. Dr. Zakir Naik hat alles zusammengefasst und es sowohl mit Zitaten aus der Bibel, als auch aus dem Qur'an untermauert, wodurch er sowohl auf die Gleichheit als auch auf die Unterschiede dieser beiden Religionen aufmerksam macht, und diese wiederum auch mit den heiligen Schriften des Hinduismus vergleicht. Alles in einem ein sehr spannendes Buch, welches voraussichtlich am 22. November 2011 in Deutschland erscheinen wird. Hier ist schon mal das Cover:




Es ist das erste veröffentlichte Buch mit No Limit Translations als Co-Verleger, und auch ein Meilenstein für die erste freiberufliche Organisation dieser serbischen Region. No Limit Translations übersetzt Bücher in den Sprachen: Serbisch, Englisch und Deutsch. Weitere Sprachen sind eigentlich weniger Vertreten, aber Übersetzungen in diesen Gebieten sind auch möglich, wenn auch in geringeren Zahlen. Sie finden No Limit Translations in folgenden Bereichen:



No Limit Translations steht ihnen für Buchübersetzungen, mit einem fairen Preis und fristgemäßer Durchführung, 24 Stunden lang zu Verfügung, 7 Tage die Woche. Kontaktieren Sie uns auf den oben genannten Seiten oder senden Sie uns eine Mail unter: nolimittranslations@gmail.com


Bloggmias

Dienstag, 8. November 2011

Neues Gedicht in den Dialogen

Hallo wieder,


ich hatte nun genügend Zeit seit meiner letzten Übersetzung, um ein neues Gedicht in meiner Sammlung aufzunehmen, die ich "Dialoge eines Einsamen" nenne. Ich habe vor das Buch zu veröffentlichen und suche momentan noch nach einem Verlag der das machen könnte.


Das Gedicht ist ein wenig länger, und hier könnt ihr es lesen.


Die Ankunft


Draußen, dort im düsteren Park, wo die Lichter schon erloschen sind – ein Mann!
Dort, im kalten Astgewirr, wo das Sein schon abgereist – ein Mann!
Am Teich, dessen Enten schon verstorben,
dessen Wasser sich grün gefärbt,
und nicht mehr klar – trübe ist es;
unrein – sowie manch Verstand.
Dessen Wasser nicht fließt – nicht treibt,
wie manch Gedanke, der für immer bleibt.


Da, auf der Bank, auf der lang‘ kein Mensch mehr saß – Er!
Wie er da sitzt, wie mit des Nagels Kraft,
wie manch Gedanke, der für immer bleibt.

In der Nacht, so kalt – ein Mann!
Alt, grau, trübe, zerfressen und kalt – die Bank!
Den Kopf senkend, die Beine wie Klötze gestellt.
In seiner Hand, ein Stück Papier – das er hält wie des Lebens Strang.
Der Mantel, der um ihn hängt – sein Gewandt!
Wie manch  Gedanke, der für immer bleibt!

Die Hände vor Kälte – blau,
aber dennoch – er sie nicht bewegt.
Hält er sich immer noch am Lebensstrang!

Seine Worte – mir fremd, nicht klar.
Ich müsste mal an ihn heran.
Ob er noch lebe, oder starb – mir nicht klar.
Ich müsst so gern an ihn heran!

Laut. Störend. Störend! – Mein Schritt.
Doch regt er sich, und wehrt er sich nicht!
Sondern sitzt, und hält sich dar;
Wie manch Gedanke – der für immer bleibt.

Still und Starr, so blieb ich. – Ein Wort!
Aus seinem Munde – wie ein Gebet es klingt.
Still! Still! Still! Still! Stiller ging es nicht.
So still blieb ich in der Zeit.



·         Oh, du Mond, der mich erhellt,
der du mich währst, am Leben hältst.
Der du mich quälst in düstrer Nacht
Der mit mir schreit, weit, und lacht.
Oh, du verfluchter, mit all deinem Schein
lasse mein Warten nicht sinnlos sein,
las mich füllen, dieses Stück Papier,
welches schon mit Hand ist Eins.
Welches schwer und fremd mir scheint,
wie ein Gedanke, der für immer bleibt.


Und wieder – Stille.
Oh spreche, du Res des Göttlichen, du Essenz des Sterblichen!
Spreche! – Erkenne!!

Den Kopf senkend, er wieder  - still!
Des Rechtens lauernd, wie eine Furie – ein Wind.
Schreiend versucht, sich zu beißen,
in das Papier, welches den Mann wird zerreißen.

Und wieder, einen Schritt wagend,
trat ich in des Mondes Licht.
Ging um ihn, und selbst zum Monde sprach ich.
Doch er – er sitzt, und regt sich nicht.

Erst als ich im Winde zu vergehen schien,
hob er sein Haupt.
Er öffnet die Augen, und sieht mich nicht,
aber er fühlt mich.


Die Pforten öffnend, stand ich ihm Haupt an Haupt – im Nichts!
Der Park, man fühlt ihn noch – aber sehen, tut man ihn nicht.

·         Was trübt sich da, im meiner Augen Licht?
Was sieht dort der Geist, aber der Körper nicht?
Wessen Hand, mich da berührt?
Wessen Blick, ich einst verspürt?
Wessen Angst, sich mir zeigt?
Wessen Worte dringen durch meinen Verstand?
Wer war das Res, welches vor mir stand?


-          Ich war es, ich, die Creatura caelis, die du einst weg geschickt.
Ich war die, die dich ersuchte, und dich nachts nicht schlafen ließ.
Ich bin des Mondes, und der Sonne, ich bin des Tages und der Nacht,
ich, ich bin des einen und des Andern, ich bin der Armut und der Macht.
Ich bin der Gabe und der Gier,
ich bin der Unzucht und der Hold,
silbern, aber dennoch Gold.
·      Ich tat dem Einen, und dem Andern, ich ging mit Wasser und Feuer,
     ich schnitt mit Schwert, und auch mit Wort,
     doch du warst immer von mir Fort.
     Ich rief dich herbei, da ich gedacht,
     was denn das Licht in mir entfacht?
     Doch in Rot und auch in Blum,
     konnt‘ ich mich einfach nicht beruh’n.
     Ich bin verflucht, denn ich gebäre in Tränen meiner selbst,
     ich bin verflucht, denn Lachen  die Seele  nicht erkennt.
     Und so tat ich, im düstren Park,
     das was mir vernünftig war.
     Ohne Liebe, die ich gesandt,
     blieb mir nicht einmal mein Verstand.
     Und so ich es auch gewollt,
     hab mich in Tränen ganz gut erholt.
     Denn nur im Schwarz, meine Hand wird zu Gold,
     nur in Schwarz, ist sie gewollt.
     Nur in Schwarz, denn das ist wahr,
     Ist meine Hand der Gottes nah.
     Auf deine Ankunft,
     so mir scheint,
     wartete ich mein Leben lang.
     Und nun, da du vor mir stehst,
     will ich, dass du in mich gehst.
     Nimm meine Hand, und führe sie,
     lass mich wissen, was ich einst geliebt,
     hole sie, hole sie aufs Papier,
     denn anders sie nicht ist bei mir.
     So tritt herein, du wahres Ich.
     Tritt herein, und täusche mich nicht.



Dort, im hellen Sonnenlicht,
steht er nun, und sieht mich nicht.
Dort, im hellen Park! Wo die Dunkelheit einst vorhanden war! – Ein Mann!
Dort! Wo das Sein nun seinen Platz hat! Wo es sich vermehrt! – Ein Mann!
Am Teiche steht er, dessen Wasser klar ist – fließt!
Nicht wissend, dass er bei ihr ist.


Auf das Papier doch, nur eins er schrieb:

·         Danket dem Mond, der bei mir blieb. 

Ich freue mich über jedes Kommentar und Kritik. 

Bloggomias

Mittwoch, 2. November 2011

Facebook-Translations-App - Eine Drohnachricht an alle Übersetzer???

Hallo ihr Lieben,



wie ihr auch sicher schon bemerkt habt, hat Facebook jetzt einen neuen Dienst ins Leben gerufen. Jedenfalls ist er mir letzte Nacht ins Auge gefallen, als da plötzlich die Aufschrift "translate (eng: übersetze)" in einem Post auftauchte. Aber da ich erstens zu müde, und zweitens zu faul war, um darüber zu posten, habe ich mir heute morgen vorgenommen, diese App etwas zu untersuchen und mich damit zu befassen, was mich auf folgendes bringt:


Facebook bringt also "Facebook-Translations". Wenn man darauf gestossen ist, öffnet sich einem die App im unteren Menü, gleich neben den Chat-Fenstern. Nach der Öffnung erhält man zunächst die Frage, in welcher Sprache man denn Facebook aus dem Englischen übersetzen möchte. Ich habe daraufhin die Kombination "Englisch-Deutsch" gewählt, eine "Englisch-Serbisch" Kombination möchte ich derzeit noch nicht herausgeben,  weil auch das deutsche Facebook-Publikum der Einwohnerzahl gemäß viel größer ist.

Gleich nach dem Einstellen öffnet sich einem ein Fenster mit Begriffen die schon übersetzt worden sind. Man kann demnach seine Stimme abgeben, oder, wenn man sich nicht damit ganz einig ist, auch die Übersetzung alternativ Übersetzen und "seinen Senf" dazugeben.


Klickt man allerdings oben in der rechten Ecke der Anwendung, bei der Option: "Alle-Vote (Abstimmen)-Translate (Übersetzen)" auf "Vote", so kann man nur die Übersetzungen sehen, für die man abstimmen kann. So ist es auch wenn man auf Übersetzungen klickt, erhält man z.B. nur die Begriffe, die man noch nicht übersetzt hatte. Das ganze artet dann in einer Art Wettbewerb aus, unten neben einigen Werbungen sieht man dann die Anzeigetafel der wöchentlich Führenden Übersetzer. Außerdem kann man in Gruppen mit anderen Übersetzern chatten und sich austauschen. Wenn man Glück hat, springt auch der ein oder andere Auftrag raus.


Nichts desto trotz bleiben mir einige Fragen offen: 1. Wieso Facebook bisher so wenig Wert auf Übersetzungen gelegt hat, und 2. Wieso Facebook sich nicht anständige Übersetzer geholt hatte, stattdessen seine Macht als soziales Netzwerk nutzt, um die Muttersprachler als Hobby-Übersetzer einzustellen. Das erste lässt sich nicht so leicht beantworten, obwohl man für den Beweis meiner Frage einfach mal die Sprache seines Facebook-Profils zu verändern braucht, um alles wirklich zu erkennen. Das zweite ist eigentlich eine gute Marketing-Strategie, die aber auch Fragen mit sich bringt. So gibt es trotz der Muttersprachler, die dieses Projekt interessant finden werden, auch professionelle Übersetzer, die nicht umsonst darin geschult sind, den Sprachverlauf zu identifizieren, sowie die Umgangssprache, und etwas wirklich im Einklang mit dieser Sprache zu übersetzen. Auch gibt es nirgendswo auch nur ansatzweise Belohnungen, oder irgendwelche Zahlungsaufforderungen oder Zahlungsangaben, nach denen man bezahlt werden würde....Man hat ja schließlich mitgeholfen, Facebook zu übersetzen.


Fazit: Nichts desto trotz ist es ein netter Zeitvertreib, der Übersetzer von stressigen Termin-Alltag etwas befreien könnte, ein wenig mehr Dankbarkeit seitens Onkel Zuckerberg und Facebook sei aber immer noch zu erwünschen. Eine Drohnachricht an die Übersetzer ist es trotzdem nicht, da ich denke, dass es sich mit der Zeit herausstellen wird, dass es eben besser ist, wenn man einen professionellen Übersetzer engagiert, oder eben diejenigen, die bei Facebook sind, bezahlt werden.


Vielen Dank,


euer Bloggomias

Montag, 24. Oktober 2011

Siri-Alternative??

Liebe Leute,


Erstmals heisse ich euch in der deutschen Ausgabe meines Blogs willkommen.


Hier werde ich einfach über Sachen schreiben, auf die ich gestossen bin, die ich tue oder tun möchte, und einfach über Sachen, über die ich meine Kritik einfach klar und deutlich äußern möchte.


Fangen wir mal an.


Erstes "Eyecatch" im Google-Reader: Siri Alternative - Androids Speaktoit


Was ist damit gemeint??

Also damit ist gemeint, dass es jetzt für Android eine Siri-Alternative gibt, oder schon vorher gab (Google Reader hat mich ja nun mal wirklich gestern um 19:00 darüber informiert) die sich Speaktoit nennt. Mit dieser App kann man fast dieselben Sachen machen wie bei einem iPhone 4s. Allerdings ist es nun mal eine Android-App, und lässt sich auch auf vielen Handys anwenden, was den ein oder anderen Benutzer eines Einsteigerandroiden (mich selbst inbegriffen) erfreuen mag.


Die App lässt sich kostenlos aus dem Market downloaden, aber damit ist es noch nicht getan. Danach wird man auf darauf hingewiesen, dass man doch bitte die Sprachinstallationen für das jeweilige Gerät downloaden und installieren sollte.

Nebenbei, was einem wirklich erfreut, während man darauf wartet, dass die gesamte Installation ihr Werk erfüllt, ist das Video, dass die Funktionen von Speakatoit zeigt, gefunden auf Youtube, liegt aber auch im Beitrag von Chip-Online. Im Video sieht man die Nutzung des Assistenten auf Googles Nexus One, die wirklich Lust auf etwas mehr macht, obwohl sie in der englischen Fassung zu sehen ist. Nun aber, zu meiner Wenigkeit, meinem Test und meinem Fazit.


Ich besitze schon seit neuestem ein HTC-Wildfire. Nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber hey, im Land in dem ich Lebe kostet so ein High-End gerät aufgrund der Einfuhrsteuer ein Vermögen. Ich habe mir also die App aus dem Market geladen und installierte auch die jeweiligen Sprachpakete. Market sagte irgendetwas von Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und noch ein Paar zerschlagenen. Großartig (und das denken auch, so nehme ich an, andere Wildfirerer so) ist, dass sich sowohl die App, als auch die Sprachpakete auf die SD-Karte, also auf dem externen Speicher befinden können, was auch das Problem mit dem ständigen Kampf um Speicherplatz endlich ein wenig mildert.

Aber, schon alleine der Anfangssatz, der zwar auf Englisch steht, mir aber durch einen "deutschen" Akzent vorgelesen wird, ließ meine Lachmuskeln auf und ab hüpfen. Klang so als hätte ich Lothar Matthäus im Androiden, der mir von nun an assistiert. Was auch noch anzumerken ist, dass man zur Hölle nicht herausfinden kann, wo man jetzt die Sprach ein-und Ausgabe ändern sollte, es steht dort einfach nicht. Man kann zwar die Ein-und Ausgabe ändern, aber dann gelangt man zum Einstellungen-Menü und was nun?? Mit Lothar Matthäus ließe man sich anfreunden, dachte ich und stellte die erste Frage: "I need to send a message". Ich bekam die Antwort: "I have discovered a problem, please contact my developers". Moment mal Lothar, ich dachte du wärst hier der Assistent. Ich habe dich deshalb downgeloadet, weil ich mein Bildschirm nicht berühren möchte, und du sagst mir, ich solle die Entwickler kontaktieren?? Das ist doch n' Schwindel. Aber Lothar ließ nicht locker. Wenn er so weiter gemacht hätte, wäre ich irgendwann mal zum Sklaven meines Wildfires geworden, also dachte ich mir - nichts wie weg damit, abwarten, vielleicht wirds mal, und bis dahin kann ich nur darüber denken, wie bescheuert das aussieht, mehr als aber tausende Menschen gehen durch die City und alle quatschen mit ihren Handys. Komisch ists, wahr wirds erst.


Fazit: Die App ist für manche Geräte nicht entwickelt worden, wer also ein High-End Gerät besitzt und schon immer mal damit quatschen wollte, weil ihm ja eh keiner zuhört, zugegriffen, ich warte lieber noch bis man das ein wenig weiter entwickelt hat, um damit Spass zu haben, weil mich meine eigenen 2 Hände noch gut bedienen.


Machts gut und reingehauen,


euer Bloggomias