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Samstag, 31. Dezember 2011

Mein Jahresrückblick 2011

Hallo ihr alle und herzlich willkommen zum letzten Post im Jahre 2011,


Das Jahr 2011 brachte für mich selbst viele Überraschungen. Aber, fangen wir doch zuerst mal an mit dem Januar. Am 26-ten Januar habe ich mich von einer langjährigen Beziehung trennen müssen. Viel schmerzhafter war doch dass es kein Zurück mehr gab, also musste sich Bloggomias auf seine Karriere konzentrieren, die gerade etwas absackte.
Im März war es dann wohl an der Zeit, die Karriere in den Schwung zu bringen und bei einem Marketingunternehmen anzufangen. In der Zeit rückte die Übersetzung und das Schreiben in den Hintergrund, wobei natürlich auch Schreiben und Übersetzungen ein Teil der Marketingstrategie waren. Wie es das schicksal dann auf einmal so wollte, kam ende April - Anfang Mai auch schon der erste große Auftrag ins Haus, der die gesamte Sache verändert sollte. Ein psychologisches Institut bat mich ein Buch zu übersetzen, und immer häufigere Aufträge von Firmen kamen ins Haus, so dass ich mich kurzzeitig dazu entschieden habe, mich auf meine eigenen Füße zu stellen - Im August wurde No Limit Translations gegründet, ein Unternehmen für Buchübersetzung. Danach kamen etliche Aufträge, wie der über Descartes, die erst im Oktober fertig gestellt wurden. Auch hat mich im September das Unternehmen ISO Translations und One Hour Translations als ihren Kollegen willkommen geheißen. Es wurden vielfache Reisen unternommen, und schließlich war es ende November an der Zeit meinen Urlaub anzugehen und mich voll und ganz auf meine Sachen zu konzentrieren - wie etwa das im Juni entstandene "Dialoge eines Einsamen", das auch weiterhin geführt wird - bis zu dem Moment, an dem ich diesen Beitrag schreibe.
Ich habe euch, meine lieben, natürlich auch benachrichtigt über die aktuellen Themen - wie etwa den Konflikt um Patente, die Vorteile und Alternativen zu Siri, das HTC Wildfire wurde von mir voll und ganz auf Besserungen überprüft, und auch die Neuerung der Facebook-Translations App kam zu gute.


Das wars dann auch von mir, ich wünsche allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr mit viel Liebe und Geld, das natürlich nicht fehlen darf.

Namaste, Bloggomias

Mittwoch, 2. November 2011

Facebook-Translations-App - Eine Drohnachricht an alle Übersetzer???

Hallo ihr Lieben,



wie ihr auch sicher schon bemerkt habt, hat Facebook jetzt einen neuen Dienst ins Leben gerufen. Jedenfalls ist er mir letzte Nacht ins Auge gefallen, als da plötzlich die Aufschrift "translate (eng: übersetze)" in einem Post auftauchte. Aber da ich erstens zu müde, und zweitens zu faul war, um darüber zu posten, habe ich mir heute morgen vorgenommen, diese App etwas zu untersuchen und mich damit zu befassen, was mich auf folgendes bringt:


Facebook bringt also "Facebook-Translations". Wenn man darauf gestossen ist, öffnet sich einem die App im unteren Menü, gleich neben den Chat-Fenstern. Nach der Öffnung erhält man zunächst die Frage, in welcher Sprache man denn Facebook aus dem Englischen übersetzen möchte. Ich habe daraufhin die Kombination "Englisch-Deutsch" gewählt, eine "Englisch-Serbisch" Kombination möchte ich derzeit noch nicht herausgeben,  weil auch das deutsche Facebook-Publikum der Einwohnerzahl gemäß viel größer ist.

Gleich nach dem Einstellen öffnet sich einem ein Fenster mit Begriffen die schon übersetzt worden sind. Man kann demnach seine Stimme abgeben, oder, wenn man sich nicht damit ganz einig ist, auch die Übersetzung alternativ Übersetzen und "seinen Senf" dazugeben.


Klickt man allerdings oben in der rechten Ecke der Anwendung, bei der Option: "Alle-Vote (Abstimmen)-Translate (Übersetzen)" auf "Vote", so kann man nur die Übersetzungen sehen, für die man abstimmen kann. So ist es auch wenn man auf Übersetzungen klickt, erhält man z.B. nur die Begriffe, die man noch nicht übersetzt hatte. Das ganze artet dann in einer Art Wettbewerb aus, unten neben einigen Werbungen sieht man dann die Anzeigetafel der wöchentlich Führenden Übersetzer. Außerdem kann man in Gruppen mit anderen Übersetzern chatten und sich austauschen. Wenn man Glück hat, springt auch der ein oder andere Auftrag raus.


Nichts desto trotz bleiben mir einige Fragen offen: 1. Wieso Facebook bisher so wenig Wert auf Übersetzungen gelegt hat, und 2. Wieso Facebook sich nicht anständige Übersetzer geholt hatte, stattdessen seine Macht als soziales Netzwerk nutzt, um die Muttersprachler als Hobby-Übersetzer einzustellen. Das erste lässt sich nicht so leicht beantworten, obwohl man für den Beweis meiner Frage einfach mal die Sprache seines Facebook-Profils zu verändern braucht, um alles wirklich zu erkennen. Das zweite ist eigentlich eine gute Marketing-Strategie, die aber auch Fragen mit sich bringt. So gibt es trotz der Muttersprachler, die dieses Projekt interessant finden werden, auch professionelle Übersetzer, die nicht umsonst darin geschult sind, den Sprachverlauf zu identifizieren, sowie die Umgangssprache, und etwas wirklich im Einklang mit dieser Sprache zu übersetzen. Auch gibt es nirgendswo auch nur ansatzweise Belohnungen, oder irgendwelche Zahlungsaufforderungen oder Zahlungsangaben, nach denen man bezahlt werden würde....Man hat ja schließlich mitgeholfen, Facebook zu übersetzen.


Fazit: Nichts desto trotz ist es ein netter Zeitvertreib, der Übersetzer von stressigen Termin-Alltag etwas befreien könnte, ein wenig mehr Dankbarkeit seitens Onkel Zuckerberg und Facebook sei aber immer noch zu erwünschen. Eine Drohnachricht an die Übersetzer ist es trotzdem nicht, da ich denke, dass es sich mit der Zeit herausstellen wird, dass es eben besser ist, wenn man einen professionellen Übersetzer engagiert, oder eben diejenigen, die bei Facebook sind, bezahlt werden.


Vielen Dank,


euer Bloggomias