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Dienstag, 17. Januar 2012

Vorsätze für das neue Jahr

Hallo meine lieben,

nachdem ich das letze Mal ja im vergangenen Jahr gepostet habe, wird es auch wieder für mich Zeit, euch von meinen Vorsätzen für dieses Jahr zu erzählen. Ich habe mir nämlich eine kleine Auszeit gegönnt, und in dieser habe ich eigentlich nichts anderes Gemacht als gezockt - und zwar alles, von Fallout 3 bis hin zu New Vegas, Bioshock, Assassin's Creed und zurück.

Auch hatte ich viel an der Universität zu tun, es stand nämlich das erste Mal das Lehramt-Praktikum auf dem Plan, bei dem ich in einem siebten Schuljahr 12 Unterrichtsstunden absolvieren soll, mit Lehrplan und allem drum und dran, aber das hat meiner Kreativität nicht zugesetzt.

Beschlossen für das neue Jahr habe ich, nachdem ich ein wenig in der Blokade bezüglich meiner "Dialoge eines Einsamen", und des Buches "Zeitschloss" stehe, beschlossen, ein neues, kleines Büchlein zu schreiben, welches sowohl mysteriös, als auch spannend, schockierend, gruselig und gefühlvoll sein wird, aber auch Elemente aus Fiction-Romanen oder antiken Geschichten beinhalten wird. Kurz gesagt - ich schreibe an einem Allround-Roman, und hoffe dass ich es endlich schaffen werde, es fertig zu schreiben, weil das ja auch immer so eine Sache ist, man bekommt urplötzlich Millionen von Geschichten in den Kopf geschossen und weiß nicht, was man als allererstes Schreiben soll.

Auch wird euch meine Kritik und mein informatives Posting nicht hängen lassen, ich werde weiterhin auch fleißig über Neuigkeiten aus der Übersetzerwelt, der IT-Welt oder der Politik schreiben. Natürlich werden hier und da mal einige Apps aufgedeckt und einige Spam/Abzocke/Auf die Nerven gehende Emails gezeigt, vorausgesetzt natürlich, ich bekomme noch welche.

Die Frage jedoch, ob wir dieses Jahr alle untergehen, bleibt immer im Hintergrund, weswegen ich beschlossen habe, ab dem 01.02.2012 in MEZ nach den skurilsten Sachen Ausschau zu halten, die entweder auf einen Weltuntergang oder auf ein fröhliches Weiterleben hinweisen.

So, das war's von mir, ich hoffe wir werden ein spannendes Jahr vor uns haben und freue mich schon darauf, euch mit neuen interessanten Sachen im Jahr 2012 versorgen zu können.


Bloggomias. 

Mittwoch, 2. November 2011

Facebook-Translations-App - Eine Drohnachricht an alle Übersetzer???

Hallo ihr Lieben,



wie ihr auch sicher schon bemerkt habt, hat Facebook jetzt einen neuen Dienst ins Leben gerufen. Jedenfalls ist er mir letzte Nacht ins Auge gefallen, als da plötzlich die Aufschrift "translate (eng: übersetze)" in einem Post auftauchte. Aber da ich erstens zu müde, und zweitens zu faul war, um darüber zu posten, habe ich mir heute morgen vorgenommen, diese App etwas zu untersuchen und mich damit zu befassen, was mich auf folgendes bringt:


Facebook bringt also "Facebook-Translations". Wenn man darauf gestossen ist, öffnet sich einem die App im unteren Menü, gleich neben den Chat-Fenstern. Nach der Öffnung erhält man zunächst die Frage, in welcher Sprache man denn Facebook aus dem Englischen übersetzen möchte. Ich habe daraufhin die Kombination "Englisch-Deutsch" gewählt, eine "Englisch-Serbisch" Kombination möchte ich derzeit noch nicht herausgeben,  weil auch das deutsche Facebook-Publikum der Einwohnerzahl gemäß viel größer ist.

Gleich nach dem Einstellen öffnet sich einem ein Fenster mit Begriffen die schon übersetzt worden sind. Man kann demnach seine Stimme abgeben, oder, wenn man sich nicht damit ganz einig ist, auch die Übersetzung alternativ Übersetzen und "seinen Senf" dazugeben.


Klickt man allerdings oben in der rechten Ecke der Anwendung, bei der Option: "Alle-Vote (Abstimmen)-Translate (Übersetzen)" auf "Vote", so kann man nur die Übersetzungen sehen, für die man abstimmen kann. So ist es auch wenn man auf Übersetzungen klickt, erhält man z.B. nur die Begriffe, die man noch nicht übersetzt hatte. Das ganze artet dann in einer Art Wettbewerb aus, unten neben einigen Werbungen sieht man dann die Anzeigetafel der wöchentlich Führenden Übersetzer. Außerdem kann man in Gruppen mit anderen Übersetzern chatten und sich austauschen. Wenn man Glück hat, springt auch der ein oder andere Auftrag raus.


Nichts desto trotz bleiben mir einige Fragen offen: 1. Wieso Facebook bisher so wenig Wert auf Übersetzungen gelegt hat, und 2. Wieso Facebook sich nicht anständige Übersetzer geholt hatte, stattdessen seine Macht als soziales Netzwerk nutzt, um die Muttersprachler als Hobby-Übersetzer einzustellen. Das erste lässt sich nicht so leicht beantworten, obwohl man für den Beweis meiner Frage einfach mal die Sprache seines Facebook-Profils zu verändern braucht, um alles wirklich zu erkennen. Das zweite ist eigentlich eine gute Marketing-Strategie, die aber auch Fragen mit sich bringt. So gibt es trotz der Muttersprachler, die dieses Projekt interessant finden werden, auch professionelle Übersetzer, die nicht umsonst darin geschult sind, den Sprachverlauf zu identifizieren, sowie die Umgangssprache, und etwas wirklich im Einklang mit dieser Sprache zu übersetzen. Auch gibt es nirgendswo auch nur ansatzweise Belohnungen, oder irgendwelche Zahlungsaufforderungen oder Zahlungsangaben, nach denen man bezahlt werden würde....Man hat ja schließlich mitgeholfen, Facebook zu übersetzen.


Fazit: Nichts desto trotz ist es ein netter Zeitvertreib, der Übersetzer von stressigen Termin-Alltag etwas befreien könnte, ein wenig mehr Dankbarkeit seitens Onkel Zuckerberg und Facebook sei aber immer noch zu erwünschen. Eine Drohnachricht an die Übersetzer ist es trotzdem nicht, da ich denke, dass es sich mit der Zeit herausstellen wird, dass es eben besser ist, wenn man einen professionellen Übersetzer engagiert, oder eben diejenigen, die bei Facebook sind, bezahlt werden.


Vielen Dank,


euer Bloggomias