Samstag, 31. Dezember 2011

Mein Jahresrückblick 2011

Hallo ihr alle und herzlich willkommen zum letzten Post im Jahre 2011,


Das Jahr 2011 brachte für mich selbst viele Überraschungen. Aber, fangen wir doch zuerst mal an mit dem Januar. Am 26-ten Januar habe ich mich von einer langjährigen Beziehung trennen müssen. Viel schmerzhafter war doch dass es kein Zurück mehr gab, also musste sich Bloggomias auf seine Karriere konzentrieren, die gerade etwas absackte.
Im März war es dann wohl an der Zeit, die Karriere in den Schwung zu bringen und bei einem Marketingunternehmen anzufangen. In der Zeit rückte die Übersetzung und das Schreiben in den Hintergrund, wobei natürlich auch Schreiben und Übersetzungen ein Teil der Marketingstrategie waren. Wie es das schicksal dann auf einmal so wollte, kam ende April - Anfang Mai auch schon der erste große Auftrag ins Haus, der die gesamte Sache verändert sollte. Ein psychologisches Institut bat mich ein Buch zu übersetzen, und immer häufigere Aufträge von Firmen kamen ins Haus, so dass ich mich kurzzeitig dazu entschieden habe, mich auf meine eigenen Füße zu stellen - Im August wurde No Limit Translations gegründet, ein Unternehmen für Buchübersetzung. Danach kamen etliche Aufträge, wie der über Descartes, die erst im Oktober fertig gestellt wurden. Auch hat mich im September das Unternehmen ISO Translations und One Hour Translations als ihren Kollegen willkommen geheißen. Es wurden vielfache Reisen unternommen, und schließlich war es ende November an der Zeit meinen Urlaub anzugehen und mich voll und ganz auf meine Sachen zu konzentrieren - wie etwa das im Juni entstandene "Dialoge eines Einsamen", das auch weiterhin geführt wird - bis zu dem Moment, an dem ich diesen Beitrag schreibe.
Ich habe euch, meine lieben, natürlich auch benachrichtigt über die aktuellen Themen - wie etwa den Konflikt um Patente, die Vorteile und Alternativen zu Siri, das HTC Wildfire wurde von mir voll und ganz auf Besserungen überprüft, und auch die Neuerung der Facebook-Translations App kam zu gute.


Das wars dann auch von mir, ich wünsche allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr mit viel Liebe und Geld, das natürlich nicht fehlen darf.

Namaste, Bloggomias

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Top of Software abzocke - Top of Geduldsgrenze

Hallo an alle miteinander,


ich hoffe ihr seid mit einer Feiertagslaune in den Dezember hineingerutscht und freut euch schon auf die ganzen Feiertage, und auch auf die Weihnachtsferien, manch einer malt sich auch vielleicht schon die ersten Eskapaden auf der Weihnachtsfeier des Betriebs aus. Was mich angeht, es war ein ruhiger Dezemberstart, bis ich mich dazu entschieden habe, meinen Hotmail Account wieder zu nutzen und mir mal die ganzen Spams anzuschauen, die mir Microsoft gerne überreicht, und mir deshalb einen guten Grund gegeben hat, auf Gmail umzusteigen.

Ich öffne den Spam-Ordner - und was sehe ich: Haufenweise Weihnachtsangebote, afrikanische Kinder von "wichtigen Staatsleuten" die geflohen sind und meine Kontonummer haben möchten, um MIR Geld zu überweisen, sie hätten angeblich über 8 Mio in Bar und möchten mich damit beauftragen, etwas für ihre Firma zu tun (Schwachsinn - wie auf Antiterrorsystem bekannt geworden ist). Die Mail hat der hier ähnlich gesehen, nur war die Tochter eine andere, und der Staat wurde auch geändert. Doch eine Mail hat mich besonders stutzig gemacht - die von Top of Software. Zuerst löste das bei mir eine Frage aus was dieses "Top of Software" überhaupt ist?? Ja, ich mag es mich mit neuer, kostenloser Software zu versorgen, und lebe auch in einem Land, in dem man nicht soviel auf Kopierschutz, GEMA usw. achtet, aber Top of Software??? Was ist das überhaupt???

Dann fing ich an zu lesen, der Text lautet wie folgt:


"leider haben Sie unsere Rechnung RE1111493036 vom 16.11.2011 in Höhe von 96,00 EUR bislang nicht ausgeglichen. Dadurch, dass Sie die Rechnung nicht innerhalb der vertraglich vereinbarten Frist bezahlt haben, befinden Sie sich bereits im Verzug (§ 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB)." (Originaltext von TOS).


Hmmm, war ich denn überhaupt auf dieser Seite, habe ich mich angemeldet, und wenn ja, dann wann??? Da ich das auf meiner Hotmail-Adresse bekam, war mir klar, dass dies nur in dem Zeitraum von 2005-2009 geschehen sein konnte, erinnern tue ich mich daran keinesfalls, aber da ich mich seit dem Jahr 2009 auf Internetseiten, die mir privat oder beruflich von Nutzen sein könnten mit meiner Gmail anmelde, kann dies nur der Fall sein. Da die Firma meine deutsche Anschrift hatte, kann es nur sein, dass ich mich im Jahr 2005 da aus welchem Grund auch immer angemeldet habe, da ich ja seit 2006 nicht mehr in Deutschland heimisch bin.  Oben angegeben ist aber ein Datum vom 16.11.2011. Hmm. Ich lese weiter, darin heißt es, ich solle das Geld auf das folgende Konto zuschicken


Kontoinhaber:  Global Payment Services GmbH
Kontonummer:  3221776
Bankleitzahl:   50561315
Bank:  Vereinigte Volksbank Maingau
Obertshausen

Da tut sich mir die erste Frage auf: Weshalb sollte ich an eine Firma zahlen, die schon so einen verdächtigen Namen hat - Global Payment Services GmbH, wer sind die, und warum sollte ich nicht direkt an die Firma zahlen??? Darunter hieß es noch, neben einem großen Ausrufezeichen:


Bitte beachten Sie, dass wir bei anhaltendem Zahlungsverzug weitere Verzugszinsen und
Schadensersatz verlangen können (§ 288 Abs. 1, Abs. 4 BGB) und uns vorbehalten, die
Forderung beim Vorliegen der Voraussetzungen des § 28a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BDSG an eine
Wirtschaftsauskunftei (wie beispielsweise Creditreform oder SCHUFA) zu melden.


So, SCHUFA kann mich nicht anmelden, Creditreform habe ich auch nicht, da ich weder deutscher Staatsbürger bin, und auch nicht mehr in Deutschland lebe. Ich habe auch keine Rechnungen erhalten, Eingnang geprüft, nein, keine Rechnung.  Noch verdächtiger kommen mir viele Firmennamen vor. Der Brief wurde von Tropmi Payment GmbH verfasst, er trägt den Briefkopf von TOP O F SOFTWARE, und jetzt noch das Geld an Global Payment???? Wieso die Umstände, wenn TOS das doch haben möchte, dann sollen die selbst schreiben, ich habe jetzt 2 Paymentunternehmen am Hals, das eine hat den Brief schön verpasst, TOS hat den Auftrag gegeben und Global Payment will mein Geld haben?? Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Bei einer Recherche im Internet ergab sich folgendes:

Trompi Payment in Google Search eingetippt, kommt folgendes:

Des Weiteren ergab eine Suche von Top of Software folgende Ergebnisse:


Man hat mich nicht warten lassen, und hat mir sofort Mahnungen und Rechnungen aufgegeben, weitere Suche ergab folgendes:


Und zu guter letzt ergab die Suche nach dem Global Payment auch schon ihre Früchte:


Man beachte folgendes: Wie viele müssten schon von diesen Menschen reingelegt worden sein, damit so ein Suchergebnis überhaupt zu Stande kommt?? I

Fazit: Die müssten mal beim Kasperle-Verein Top of Software überprüfen, wann ich mich bei denen angemeldet habe. Ich habe mich entschieden darüber einen Blogbericht zu schreiben, da dies noch viel härter wäre, als irgendein anderes Urteil oder Anklage, die ich denen zuschicken sollte. Meine Antwort an TOS wird es nicht geben, weil ich mich mit solchen Abzockemaschen nicht mehr befassen möchte. Euch anderen bleibt nur gesagt, euch nicht mehr bei irgendeiner Anmeldung sicher zu sein, und wenn ihr schon für Software zahlen müsst, dann tut es, ich habe den Vorteil dass ich meine Software billig bekommen kann und wenn ich jetzt in Deutschland wäre, würde ich auch soviel für meine Software zahlen, wie auch jeder andere. Auch möchte ich jedem raten, erst einmal nach einem Unternehmen zu googeln, um zu schauen was da geschrieben steht, wenn es sich um kostenlose Sachen handelt. Oftmals erspart man sich damit etliche Mühe.

Wer sich noch mehr informieren möchte, der findet etwas über Top Of Software bei Abzockenews, Computerbetrug.de, T-Online, im Computer-bild Forum, oder bei Netzwelt.de.
Grüße,

Bloggomias



Mittwoch, 23. November 2011

Der Welt-Philosophietag an der Universität in Novi Pazar

Hallo an alle,

Heute wurde zur Feier des Welt-Philosophietages ein Simposium in der Ovalen Aufnahmehalle abgehalten, zum Thema "Sokrates - Der Bildhauer der Seele abgehalten". Zur Gast war der italienische Orientalist Sergio Bianchi, der sich auf der ganzen Welt für die Rechte der Gefangenen einsetzt. Er hielt auch das Eröffnungspladoyer zum Simposium, und riet uns, den Studenten folgendes: "1. Beschäftigt euch nicht allzu sehr mit Gefängnissen - sie können gefährlich werden, und 2. Beschäftigt euch nicht allzu sehr mit Philosophie - sie kann noch gefährlicher werden".

Dann bezog er sich im großen und ganzen darauf, die Themen anzusprechen, welche die gesamte Bevölkerung Sandzaks interessiert - nämlich die Konstitution der Bosniaken als ein konstitutives Volk in Serbien. Er erzählte alles in einem Zusammenhang mit Sokrates, und zwar so dass er sagte, dass man "Platon, und nicht Sokrates sein müsse, um etwas in einem Staat zu verändern." Damit ist gemeint, dass man eine "zivile Gesellschaft sein muss, um das zu erreichen, was wir wollen." Eine zivile Gesellschaft ist keine individuelle Interessensgesellschaft, wie wir sie heutzutage in Sandzak vorfinden, dass jeder auf eigene Art und Weise versucht, irgendwie zu überleben, sondern dass wir alle ZUSAMMEN etwas verändern können, selbst sogar den Staat. Weiter sagte er, dass die Religionsfrage keine Frage der staatlichen Angehörigkeit sein kann. Er selbst, als italienischer Katholik, weiß, dass es Gesetze in seinem Land gibt, die seiner Religion trotzen. Damit hat er, glaube ich, ausdrücken wollen, dass die Bosniaken sich weniger damit beschäftigen sollen, die Staatsangehörigkeit und Religion ändern zu wollen, sondern sich eher darauf besinnen müssen, anders gläubige Menschen eines Staates wie Serbien zu sein.

Danach folgte eine Kurze Informationsrede über Sokrates von Prof. Dr. Sefket Krcic, den Professor für Philosophie an der internationalen Universität von Novi Pazar.

Professor Medjedovic erinnerte dann, dass im Gebiet von Sandzak drei Gruppen in der Umbruchszeit von Ex-Jugoslawien verhaftet wurden. Montenegro und andere Staaten haben die Gefangenen, die sich als Andersdenkende nicht verteidigen konnten, freigesprochen, während der Prozess in Serbien immer noch ungeklärt ist.

Fazit: Durch seine Rede hat Sergio Bianchi den Bosniaken versucht, etwas klar zu machen. Das, was ich aus seiner Rede entnehmen konnte war, dass man eher seinen Zielen befolgt, wenn man nicht die Parallele der Religion und Staatsangehörigkeit zu finden versucht, wie es etwa die Bosniaken tun, sondern dass man sich eher besinnen soll, für die Religion zu kämpfen und für die Rechte sowohl der Menschen als auch der Gefangenen, denn nur zusammen kann man etwas erreichen.


Von Links: Moderator Prof. Nuhovic, Prof. Dr. Sefket Krcic, Prof. Dr. Mehmed ef. Dudic, Prof. Dr. Sergio Bianchi, Übersetzer

Mittwoch, 16. November 2011

No Limit Translations und das Zentrum für Orientalistik veröffentlichen erstes Buch in Deutschland

Hallo an alle,



Als der Gründer von No Limit Translations , einer freiberuflichen Übersetzer-Organisation bin ich stolz anzukündigen, dass NLT in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Orientalistik das erste übersetzte Buch in Deutschland veröffentlichen wird.

Es wird das Buch von Dr.Zakir Naik "Antworten auf häufig gestellte Fragen von Nicht-Muslimen über den Islam" sein, welches Antworten auf Fragen von Nicht-Muslimen liefert, und Missverständnisse und Vorurteile abzubauen versucht. Dr. Zakir Naik hat alles zusammengefasst und es sowohl mit Zitaten aus der Bibel, als auch aus dem Qur'an untermauert, wodurch er sowohl auf die Gleichheit als auch auf die Unterschiede dieser beiden Religionen aufmerksam macht, und diese wiederum auch mit den heiligen Schriften des Hinduismus vergleicht. Alles in einem ein sehr spannendes Buch, welches voraussichtlich am 22. November 2011 in Deutschland erscheinen wird. Hier ist schon mal das Cover:




Es ist das erste veröffentlichte Buch mit No Limit Translations als Co-Verleger, und auch ein Meilenstein für die erste freiberufliche Organisation dieser serbischen Region. No Limit Translations übersetzt Bücher in den Sprachen: Serbisch, Englisch und Deutsch. Weitere Sprachen sind eigentlich weniger Vertreten, aber Übersetzungen in diesen Gebieten sind auch möglich, wenn auch in geringeren Zahlen. Sie finden No Limit Translations in folgenden Bereichen:



No Limit Translations steht ihnen für Buchübersetzungen, mit einem fairen Preis und fristgemäßer Durchführung, 24 Stunden lang zu Verfügung, 7 Tage die Woche. Kontaktieren Sie uns auf den oben genannten Seiten oder senden Sie uns eine Mail unter: nolimittranslations@gmail.com


Bloggmias

Freitag, 11. November 2011

Wie man mit der +1 Fläche auf Google+ Beiträge teilt

Hallo Leute,

weil ich etliche Fragen darüber gehört habe, dass man Beiträge von anderen Seiten nicht auf Google+ teilen kann, zeige ich heute in Form eines Kurzbeitrags wie das möglich ist.


1. Man nehme einen Beitrag den man teilen kann, und geht über die +1 Fläche von Google. Das sieht dann so aus




2. Dann klickt man auf das +1 Zeichen, damit man diesem Beitrag öffentlich ein +1 geben kann. Danach öffnet sich folgendes


3. Man merkt, dass sofort darunter die Möglichkeit gegeben ist, diesen Beitrag auf Google+ zu teilen. Wenn man dann auf die Nachricht klickt, öffnet sich einem das gesuchte Fenster

Jetzt klickt man auf teilen und hat die Sache eigentlich fertig gemacht. Alle Freunde können nun den Beitrag auf Google+ sehen, ohne dass wir umständlich unser Profil öffnen mussten.


Bloggomias

Donnerstag, 10. November 2011

One Hour Translations veröffentlicht neue Erweiterungen zum API

Hallo ihr Lieben,


Eine Nachricht aus der Übersetzerwelt. Wie das Digital Journal zuvor mitgeteilt hatte, hat man bei One Hour Translation, ein Übersetzerservice mit mehr als 10.000 zertifizierten Übersetzern, denen ich auch angehöre neue Erweiterungen ihrer API Übersetzungsmöglickeit veröffentlicht, weshalb ich mich heute für dieses Thema entschieden habe, da es nicht nur mich selbst, sondern auch andere Übersetzer betrifft. Was das nun heisst, werde ich euch gleich erklären.


In der heutigen Zeit ist das Online-Wörterbuch sehr vielseitig vertreten. Neben Google Translate stehen den Nutzern auch das Google translator toolkit zum übersetzen und uploaden von Dokumenten zur Verfügung. Obwohl es zu seiner Ursprungszeit noch nicht so weit entwickelt war, ist heute der Translator von Google sehr weit vorne, spricht über 60 Sprachen und kann sogar Zusammenhänge erkennen. Aber, dies ist immer noch sehr beschränkt, zumal auch durch die Einschränkung auf die Texteingabe und begrenzten Texttypen bestehen. One Hour Translations hat durch ihren API einige Features eingeführt: Die Unterstützung von z.B. XML Texttypen, oder direkten Versand von Dateien ohne Upload-Zeiten oder E-Mails. Das Konzept, welches dahinter steckt ist eigentlich ganz einfach. Man möchte den Unternehmen eigentlich die Upload oder Email-Zeiten ersparen und somit weniger Mitarbeiter für den Verlauf der Übersetzungen beauftragen muss. Wie aus dem Zusammenhang hervorgeht ist die Software für große Unternehmen gedacht, oder zumindest unternehmen mit großem Übersetzungsbedarf. Ebenfalls möchte man auch Programmierern und SEO-lern unter die Arme greifen.


Fazit:

Die neuen Features von One Hour Translations und auch von Google Translate sind eigentlich ein weiterer Meilenstein in der maschinellen Übersetzung. IBM veröffentlichte im Jahr 1954 eine Pressemeldung, in der es hieß, dass es IBM mit Hilfe eines elektronischen Gehirns geschafft hatte, ein russisches Buch ins Englische zu übersetzen. Und damals schon haben die Professoren, die am Projekt beteiligt waren, gesagt, dass es innerhalb kürzester Zeit möglich sein wird, maschinell Texte zu übersetzen, allerdings mit dem ein oder anderen Fehlern. "Man kann nicht erwarten, dass man in eine Öffnung ein fremdsprachiges Dokument reinschiebt, und aus der anderen Öffnung ein englisches Dokument herauskommt", hieß es damals. Tatsächlich ist es heute so, weshalb auch ich befinde, dass trotz der maschinellen Übersetzungen, die auf jeden Fall genutzt werden können, wenn es nur auf die Verstehung ankommt, oder man die Dokumente nur für den Eigengebrauch nutzen möchte. Aber, wenn es sich um öffentliche Dokumente handelt, Präsentationsmaterial, Webseiten oder ähnliches, dann  muss auf jeden Fall die Menschliche Hand nachhelfen, was auch für den Eigengebrauch eigentlich empfohlen wird. Wörter kann man bei Google zwar nachschlagen, aber bei einer Textübersetzung kommt es auf das Feingefühl an. Vielleicht werden wir innerhalb eines Tages ja so weit sein, was dann noch mal heißen könnte, dass man als Übersetzer vielleicht doch noch nur als Überprüfer eingestellt 

Dienstag, 8. November 2011

Neues Gedicht in den Dialogen

Hallo wieder,


ich hatte nun genügend Zeit seit meiner letzten Übersetzung, um ein neues Gedicht in meiner Sammlung aufzunehmen, die ich "Dialoge eines Einsamen" nenne. Ich habe vor das Buch zu veröffentlichen und suche momentan noch nach einem Verlag der das machen könnte.


Das Gedicht ist ein wenig länger, und hier könnt ihr es lesen.


Die Ankunft


Draußen, dort im düsteren Park, wo die Lichter schon erloschen sind – ein Mann!
Dort, im kalten Astgewirr, wo das Sein schon abgereist – ein Mann!
Am Teich, dessen Enten schon verstorben,
dessen Wasser sich grün gefärbt,
und nicht mehr klar – trübe ist es;
unrein – sowie manch Verstand.
Dessen Wasser nicht fließt – nicht treibt,
wie manch Gedanke, der für immer bleibt.


Da, auf der Bank, auf der lang‘ kein Mensch mehr saß – Er!
Wie er da sitzt, wie mit des Nagels Kraft,
wie manch Gedanke, der für immer bleibt.

In der Nacht, so kalt – ein Mann!
Alt, grau, trübe, zerfressen und kalt – die Bank!
Den Kopf senkend, die Beine wie Klötze gestellt.
In seiner Hand, ein Stück Papier – das er hält wie des Lebens Strang.
Der Mantel, der um ihn hängt – sein Gewandt!
Wie manch  Gedanke, der für immer bleibt!

Die Hände vor Kälte – blau,
aber dennoch – er sie nicht bewegt.
Hält er sich immer noch am Lebensstrang!

Seine Worte – mir fremd, nicht klar.
Ich müsste mal an ihn heran.
Ob er noch lebe, oder starb – mir nicht klar.
Ich müsst so gern an ihn heran!

Laut. Störend. Störend! – Mein Schritt.
Doch regt er sich, und wehrt er sich nicht!
Sondern sitzt, und hält sich dar;
Wie manch Gedanke – der für immer bleibt.

Still und Starr, so blieb ich. – Ein Wort!
Aus seinem Munde – wie ein Gebet es klingt.
Still! Still! Still! Still! Stiller ging es nicht.
So still blieb ich in der Zeit.



·         Oh, du Mond, der mich erhellt,
der du mich währst, am Leben hältst.
Der du mich quälst in düstrer Nacht
Der mit mir schreit, weit, und lacht.
Oh, du verfluchter, mit all deinem Schein
lasse mein Warten nicht sinnlos sein,
las mich füllen, dieses Stück Papier,
welches schon mit Hand ist Eins.
Welches schwer und fremd mir scheint,
wie ein Gedanke, der für immer bleibt.


Und wieder – Stille.
Oh spreche, du Res des Göttlichen, du Essenz des Sterblichen!
Spreche! – Erkenne!!

Den Kopf senkend, er wieder  - still!
Des Rechtens lauernd, wie eine Furie – ein Wind.
Schreiend versucht, sich zu beißen,
in das Papier, welches den Mann wird zerreißen.

Und wieder, einen Schritt wagend,
trat ich in des Mondes Licht.
Ging um ihn, und selbst zum Monde sprach ich.
Doch er – er sitzt, und regt sich nicht.

Erst als ich im Winde zu vergehen schien,
hob er sein Haupt.
Er öffnet die Augen, und sieht mich nicht,
aber er fühlt mich.


Die Pforten öffnend, stand ich ihm Haupt an Haupt – im Nichts!
Der Park, man fühlt ihn noch – aber sehen, tut man ihn nicht.

·         Was trübt sich da, im meiner Augen Licht?
Was sieht dort der Geist, aber der Körper nicht?
Wessen Hand, mich da berührt?
Wessen Blick, ich einst verspürt?
Wessen Angst, sich mir zeigt?
Wessen Worte dringen durch meinen Verstand?
Wer war das Res, welches vor mir stand?


-          Ich war es, ich, die Creatura caelis, die du einst weg geschickt.
Ich war die, die dich ersuchte, und dich nachts nicht schlafen ließ.
Ich bin des Mondes, und der Sonne, ich bin des Tages und der Nacht,
ich, ich bin des einen und des Andern, ich bin der Armut und der Macht.
Ich bin der Gabe und der Gier,
ich bin der Unzucht und der Hold,
silbern, aber dennoch Gold.
·      Ich tat dem Einen, und dem Andern, ich ging mit Wasser und Feuer,
     ich schnitt mit Schwert, und auch mit Wort,
     doch du warst immer von mir Fort.
     Ich rief dich herbei, da ich gedacht,
     was denn das Licht in mir entfacht?
     Doch in Rot und auch in Blum,
     konnt‘ ich mich einfach nicht beruh’n.
     Ich bin verflucht, denn ich gebäre in Tränen meiner selbst,
     ich bin verflucht, denn Lachen  die Seele  nicht erkennt.
     Und so tat ich, im düstren Park,
     das was mir vernünftig war.
     Ohne Liebe, die ich gesandt,
     blieb mir nicht einmal mein Verstand.
     Und so ich es auch gewollt,
     hab mich in Tränen ganz gut erholt.
     Denn nur im Schwarz, meine Hand wird zu Gold,
     nur in Schwarz, ist sie gewollt.
     Nur in Schwarz, denn das ist wahr,
     Ist meine Hand der Gottes nah.
     Auf deine Ankunft,
     so mir scheint,
     wartete ich mein Leben lang.
     Und nun, da du vor mir stehst,
     will ich, dass du in mich gehst.
     Nimm meine Hand, und führe sie,
     lass mich wissen, was ich einst geliebt,
     hole sie, hole sie aufs Papier,
     denn anders sie nicht ist bei mir.
     So tritt herein, du wahres Ich.
     Tritt herein, und täusche mich nicht.



Dort, im hellen Sonnenlicht,
steht er nun, und sieht mich nicht.
Dort, im hellen Park! Wo die Dunkelheit einst vorhanden war! – Ein Mann!
Dort! Wo das Sein nun seinen Platz hat! Wo es sich vermehrt! – Ein Mann!
Am Teiche steht er, dessen Wasser klar ist – fließt!
Nicht wissend, dass er bei ihr ist.


Auf das Papier doch, nur eins er schrieb:

·         Danket dem Mond, der bei mir blieb. 

Ich freue mich über jedes Kommentar und Kritik. 

Bloggomias